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Warum eine Gehaltsabrechnung mehr verrät als nötig

Eine Lohn- oder Gehaltsabrechnung enthält weit mehr als die Höhe deines Einkommens. Darauf stehen typischerweise die Sozialversicherungsnummer, die Steuer-Identifikationsnummer, dein Geburtsdatum, die Steuerklasse, Angaben zu Kindern und in vielen Fällen das Kirchensteuermerkmal — und damit deine Religionszugehörigkeit.

Wer nur wissen muss, ob du dir eine Wohnung leisten kannst, braucht davon nichts. Für die meisten Zwecke genügen Name, Zeitraum, Brutto und Netto.

Was drin bleiben sollte

Schwärze nicht zu viel: Wenn Zeitraum, Arbeitgeber oder Nettobetrag fehlen, taugt der Nachweis nichts und du wirst ihn ein zweites Mal einreichen müssen.

Sinnvoll lesbar bleiben: dein Name, der Abrechnungsmonat, der Arbeitgeber sowie Brutto- und Nettobetrag.

Typischerweise zu schwärzen

Je nach Empfänger und Zweck:

  • Sozialversicherungsnummer
  • Steuer-Identifikationsnummer
  • Kirchensteuermerkmal und Konfession
  • Geburtsdatum
  • Angaben zu Kindern und Freibeträgen
  • Bankverbindung für die Gehaltszahlung
  • Personalnummer
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Häufige Fragen

Welche Angaben darf ich auf der Gehaltsabrechnung schwärzen?

Alles, was für den Zweck der Vorlage nicht gebraucht wird. Für einen Einkommensnachweis sind das insbesondere Sozialversicherungs- und Steuernummer, Konfession, Geburtsdatum und Bankverbindung.

Muss der Arbeitgeber sichtbar bleiben?

Für einen Einkommensnachweis in der Regel ja — er macht die Abrechnung überhaupt erst überprüfbar.

Reicht eine Abrechnung oder brauche ich mehrere?

Üblich sind die letzten drei Monatsabrechnungen. Das hängt aber vom Empfänger ab.

Diese Seite gibt allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel entscheidet der Einzelfall.

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